Welpenernährung

  • Gerade Welpen haben viel Hunger und müssen nach einem bestimmten Ernährungsplan gefüttert werden.
    Wichtig ist es, sich zu erkundigen, was der Welpe vorher (beim Züchter) zu fressen bekommen hat.
    Die Art und Zusammensetzung der Nahrung sollte nicht abrupt geändert, sondern zunächst beibehalten und bei Bedarf dann langsam verändert werden, da Welpen in dieser Hinsicht ziemlich empfindlich sind. Ihr noch sehr sensibles Verdauungssystem würde auf zu schnelle Nahrungsänderungen mit Durchfall reagieren. In den ersten drei Lebensmonaten erhält der Welpe vier Mahlzeiten täglich.
    Eine Empfehlung wäre beispielsweise um 8, 12, 16 und 20 Uhr zu füttern.
    Ab den vierten Lebensmonat können Sie dann die Mahlzeiten auf dreimal täglich beschränken und mit einem guten halben Jahr genügt es, den Hund nur noch zweimal am Tag zu füttern.
    Insgesamt sollten Sie bei der Fütterung eines Welpen maßvoll sein, da ein überernährter kleiner Hund zu dick und oftmals auch zu schnell wächst. Dadurch können bleibende Schäden im Bau des Skeletts entstehen.

Hunde artgerecht füttern

  • Der Hund - ein Allesfresser?
    Über die richtige Ernährung für den Hund wird, immer wieder diskutiert. Was ist besser Trockennahrung oder Dosenfutter?
    Gekochtes Essen oder rohes Fleisch?
    Hunde fressen im Grunde alles.
    Sie mögen Fleisch, Gemüse, Getreide, Obst, Kräuter, Brot oder auch Innereien.
    Als Nachfahre des Wolfes ist der Hund tendenziell ein Fleischfresser. Trotz alledem hat er eine Vielzahl von Backenzähnen, mit denen er pflanzliche Nahrung zerkleinern kann.
    Wer wenig Zeit hat, dem steht ein großes Angebot an Fertignahrung zur Verfügung. Die Preise und die Qualität sind unterschiedlich.
    Wer Wert auf frische Zutaten legt, kann das Essen selbst kochen. Wichtig ist, das beim Hundeessen auf Bratensoße und Gewürze verzichtet wird.
    Gekochtes Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln (Reis oder Nudeln) ist für den Hund eine Delikatesse.
    Auch rohes Gemüse (Karotten...) oder Obst (Äpfel...) nehmen die Hunde gerne an.
    Zurzeit ist die Rohfütterung wieder in Mode. Der Trend stammt aus den USA und nennt sich "BARF" (Biologisches artgerechtes rohes Futter). Der Vierbeiner erhält ausschließlich rohes Essen - ob Fleisch oder Gemüse.
    Diese Methode ist sehr umstritten und man befürchtet eine Mangelernährung und eine Übertragung von Krankheiten, die durch Bakterien oder Parasiten im rohen Fleisch ausgelöst werden können.
    Last but not least:
    Es gibt eine genügend große Auswahl an Trocken - und  Dosenfutter, die sehr ausgewogen zusammengesetzt sind und alles enthalten, was der Hund braucht.
    Man sollte beim Kauf von Hundefutter auf folgendes achten:

    • Fleisch von lebensmittelgeeigneten Tieren
    • Bio Getreide wie Reis, Mais und Gerste
    • Fette in Lebensmittelqualität
    • keine Nebenprodukte
    • kein Tiermehl, kein Kadavermehl
    • natürlich konserviert
    • frei von chemischen Zusätzen
    • keine künstlichen Antioxidantien
    • keine künstlichen Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe